WordPress Plugin „WP Rollback“: Plugin nach Update wieder zurücksetzen
Ein WordPress Plugin-Update hat Deine Website zerschossen?
In dieser Anleitung zeige ich Dir Schritt für Schritt, wie Du ein Plugin wieder auf eine funktionierende Version zurücksetzt – ohne ein komplettes Backup einspielen zu müssen.
Inhaltsverzeichnis
Wann solltest Du ein Plugin zurücksetzen?
Ein Rollback, also das zurücksetzen auf die zuletzt funktionierende Version eines Plugins, ist immer dann sinnvoll, wenn:
- Du genau weißt, welches Plugin den Fehler verursacht
- die Website vor dem Update problemlos lief
- Du schnell eine Lösung brauchst, ohne die komplette Seite zurückzusetzen
Wenn Du nicht sicher bist, welches Plugin verantwortlich ist, solltest Du zuerst die Fehlerquelle identifizieren. Wie Du das am besten machst, habe ich in meinem Blogartikel „Ein Notfallplan in drei Schritten“ ausführlich erklärt.
Wie setze ich ein WordPress Plugin auf eine ältere Version zurück?
Du kannst ein WordPress Plugin mit dem Plugin „WP Rollback“ auf eine frühere Version zurücksetzen. Dazu installierst Du das Plugin, wählst das betroffene Plugin aus und klickst auf „Rollback“, um eine funktionierende Version wiederherzustellen.
Schritt 1: Plugin „WP Rollback“ installieren
- Gehe im WordPress-Dashboard zu Plugins → Installieren
- Suche nach WP Rollback
- Klicke auf Installieren und anschließend auf Aktivieren
Schritt 2: Rollback-Option im Plugin aufrufen
Nach der Aktivierung findest Du bei allen Plugins, die über das WordPress Repository geladen wurde, eine neue Option neben Bearbeiten und Anschauen: Rollback.
- Gehe zu Plugins – Installierte Plugins
- Wähle das betroffene Plugin aus
- Klicke auf Rollback
Schritt 3: Frühere Version auswählen
Du bekommst jetzt eine Liste aller verfügbaren Versionen.
Wähle die letzte stabile Version aus
Schritt 4: Plugin-Version zurücksetzen
- Klicke auf Rollback
- Bestätige den Vorgang
- Starte den Prozess mit Rollback Now
Wichtiger Hinweis:
Erstelle unbedingt vorher eine Datensicherung Deiner Website!
Schritt 5: Website prüfen
Nach dem Rollback:
- Aktiviere das Plugin ggf. erneut
- Prüfe, ob die Website wieder erreichbar ist.
- Kontrolliere die betroffenen Funktionen
Noch nicht sicher, welches Plugin den Fehler verursacht?
Dann lies zuerst diese Anleitung:
WordPress-Fehler: Ein Notfallplan in 3 Schritten
Häufige Fragen zum Plugin „WP Rollback“
Funktioniert das auch mit Premium-Plugins?
Nein.
Das Plugin „WP Rollback“ funktioniert nur mit Plugins aus dem offiziellen WordPress-Repository.
Für Premium-Plugins musst Du die gewünschte Version manuell vom Anbieter herunterladen und per FTP oder Upload installieren.
Was tun nach einem erfolgreichen Rollback?
Update nicht sofort erneut durchführen
Warte auf eine neue Version mit Bugfix
Beobachte das Plugin-Changelog
Kann ich ein Plugin ohne vorheriges Backup zurücksetzen?
Technisch ja – aber das ist keine gute Idee.
Ein Backup schützt Dich vor weiteren Fehlern während des Rollbacks.
Verliere ich Daten beim zurücksetzen?
In der Regel nicht, da nur die Plugin-Dateien ersetzt werden.
Trotzdem gilt: Backup machen!
Ist ein Rollback besser als das einspielen eines kompletten Backups?
Ja, wenn:
nur ein Plugin betroffen ist
Du die Ursache kennst
Ein Rollback ist schneller und gezielter.
Fazit: Schnelle Hilfe bei fehlerhaften Plugin-Updates
Wenn ein Update Probleme verursacht, ist das zurücksetzen einzelner Plugins eine schnelle und einfache Lösung, Deine Website wieder funktionsfähig zu machen.
Du kannst damit:
- Deine Website schnell wiederherstellen
- gezielt Fehler beheben
- unnötigen Aufwand vermeiden


