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OnePage Webdesign – Ist modern auch immer gut? — 18 Kommentare

  1. Danke für diesen Artikel, liebe Michaela!

    Ich hab mich so verstanden gefühlt. Auch ich finde diese OnePager schrecklich. Es fällt mir schwer, die Übersicht zu behalten, das Scrollen macht mich ganz nervös und reizt meine Augen.

    Liebe Grüße,
    Ilse Maria Lechner

  2. Hallo Frau Steidl,

    ob Singlepage ja oder nein ist doch eine Frage der Verwendung. Es macht wenig Sinn, einen Smart zu analysieren um dann festzustellen, dass die S-Klasse viel besser ist.
    Wenn ich mit einem Smart von Flensburg nach Berchtesgarden fahren will, ist ein Smart möglichweise etwas zu unkomfortabel, für eine Fahrt zum Bäcker um die Ecke ist die S-Klasse völlig überdemensioniert.
    Für Seiten mit übersichtlichem Inhalt oder für eine Page, die für eine bestimmte Zielgruppe bestimmt ist, halte ich eine Single-Website für eine interessante Möglichkeit. Für eine Website mit übersichtlichem Inhalt reicht dann möglichweise ein für Suchmaschinen optimiertes Keyword.
    Wem bei der Ansicht einer Singlepage schlecht wird, wer verwirrt ist oder nicht auf Anhieb die gewünschten Infos findet, hat möglicherweise ganz andere Probleme. ;-). Jede Website kommt mit der Zeit in die Jahre. Manche Websites sind schon beim Start nicht besönders attraktiv. Nach Ablauf der Halbwertzeit ist eh ein Neuanstrich fällig. Einem Webdesigner sollte es leicht von der Hand gehen, eine Singlepage in eine Website mit mehreren Einzelseiten umzufunktionieren.
    Die von Ihnen verlinkte Singlepage halte ich für ein schlechtes Beispiel, weil völlig überladen und schlecht designed. Leider ksnn ich kein besseres Beispiel liefern. Aber ich werde mich heute abend auf die Suche machen und ein Beispiel liefern.
    Mein Fazit: Einem Webdesigner sollte es leicht fallen, einen potentiellen Kunden auf die Vor- und Nachteile einer Singlepage hinzuweisen und ihm so eine entsprechende Entscheidungsgrundlage bieten. Fragen Sie sich doch mal welches CMS bestimmte Webdesigner gerne empfehlen? Typo3 oder? Obwohl in vielen Fällen WordPress eine einfachere und kostengünstigere Lösung ist. Alles eine fRage der Betrachtung. 😉

    Sonnige Grüße und weiterhin viel Erfolg mit Ihrer Website.

    Tanja Berger

    • Hallo Frau Berger,

      vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback zu meinem Artikel.

      Ich habe OnePage ja nicht generell verteufelt, aber in meinen Augen werden sie zu inflationär für Projekte eingesetzt, für die Sie nicht passen. Ein bestimmtes Produkt knapp präsentiert, dafür machen OnePager sicher Sinn. Eine ganze Unternehmenspräsenz auf einer Seite unterzubringen geht in meinen Augen allerdings in den meisten Fällen schief.

      Zu schreiben, das Menschen, die sich auf einer OnePage-Website nicht zurechtfinden „ganz andere Probleme haben“ finde ich allerdings sehr kurz gegriffen.

      Wenn ich eine Website ins Netz stelle, dann ist wichtig, dass ich mein Zielpublikum damit auch anspreche. Wenn sehr viele die Seite wieder weg klicken, weil sie sich darauf aus welchen Gründen auch immer unwohl fühlen, dann muss ich das berücksichtigen. Es sei denn es ist mir egal, ob meine Website Besucher hat oder nicht.

      Sie müssen übrigens nicht nach positiven Beispielen googlen – In dem letzten verlinkten Artikel werden Best Practice-Beispiele für One Page Webdesign vorgestellt.

      Und last not least: Natürlich ist es die Aufgabe eines Webdesigners einen Kunden darauf hinzuweisen, wo potenzielle Vor- und Nachteile eines bestimmten Designs liegen. Unter anderem aus diesem Grund habe ich diesen Artikel ja geschrieben 🙂

      Herzliche Grüße
      Michaela Steidl

    • Hallo Marianne,

      Danke für Dein schönes Feedback zu diesem Beitrag. In der Tat war die Diskussion am Samstag der ausschlaggebende Punkt diesen Artikel zu verfassen.

      Herzliche Grüße
      Michaela

  3. Hallo,

    bin auf diesen Bericht gestoßen und möchte mir erlauben auch meine Meinung dazu zu schreiben.

    Für mich sind diese OnePage Seiten ein absoluter Graus und wenn ich auf solch eine Seite stoße bin ich in der Regel auch gleich wieder weg.

    Da ich schon ein bißchen Älter bin, sehe ich es so das man scih nicht jedem neumodischem Kram anschließen muss.
    Des weiteren stellt sich für mich die Frage, wie verwirrend es doch teilweise für die User sein muss, die sich immer noch schwer tun was die Navigation auf Internetseiten angeht.

    Ich denke das es ganz viele User gibt, die froh sind das sie sich halbwegs sicher im Internet bewegen können und froh sind wenn sie alte bekannte muster wieder finden.

    • Hallo Thomas,

      Danke auch für Ihr Feedback.

      Wie ich ja auch schon in meiner Antwort an Frau Berger geschrieben habe: Es gibt durchaus Fälle, in denen die Verwendung eines OnePage-Webdesigns sinnvoll und zielführend ist.

      Oberstes Ziel muss es aber immer sein, einem Benutzer die Orientierung auf der Seite so leicht wie möglich zu machen. Ihr Kommentar zeigt ja sehr gut, dass das leider nicht immer gelingt.

      Herzliche Grüße
      Michaela Steidl

  4. Hallo Frau Steidl,

    ich bin bei Ihnen bezüglich der Verwendung von OnePagern für große Firmenauftritte. Dafür sind sie aber auch nicht gedacht! Zwei wie ich meine gelungene Umsetzungen: inspiration-tibet.de und heikerittler.de. Viele Grüße und viel Erfolg weiterhin, Antje Krause-Harder

    • Hallo Frau Krause-Harder,

      die beiden Beispiele finde ich in der Tat sehr ansprechend. Insbesondere bei heikerittler.de ist die Umsetzung so angenehm, dass es auf mich ausgesprochen ansprechend wirkt.

      Herzliche Grüße
      Michaela Steidl

  5. Ein guter Beitrag, wie ich finde. Es ist eben wie einfach alles im Leben immer eine Frage des Geschmacks. Dem einen gefällt es und der nächste findet es grauenhaft.Es muss einfach zum Gesamtkonzept passen.
    Gruß

    • Ja, genau so ist es. Der eine mag Blümchenleggins, der andere nicht 😀

      Und ich muss zugeben, seit ich diesen Beitrag geschrieben habe habe ich durchaus den ein oder anderen wirklich schicken OnePager gesehen.

  6. Ich denke, es ist eine Frage der Umsetzung. Wenn alle Bereiche, die „aneinandergeklebten“ Unterseiten, gut durch eine zentrale Navigation erreichbar sind, findet der User, was er sucht. Es ist es doch egal, ob tatsächlich auf Unterseiten verlinkt wird oder mittels Anker auf einen Unterbereich.

    Bei http://www.inspiration-tibet.de ist das gute gelungen, die Navi bleibt oben immer sichtbar. Bei http://www.heikerittler.de wäre zu bemängeln, dass die Seite nicht responsiv ist, was ich viel schlimmer finde.

    Meine Frage wäre: wird so eine Seite. die dadurch mehr Content enthält von den Suchmaschinen nicht sogar besser bewertet?

  7. Pingback:3 Fragentypen für Ihren Blog (Teil 1)

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