BackUps für eine WordPress-Website anlegen

Männchen Notebook mit OrdnerWenn ein Plugin nach einem Update die Website lahm legt, ein Theme nach der Aktualisierung nicht mehr richtig funktioniert oder – im schlimmsten Fall – nach einem Hacker-Angriff kann es sehr beruhigend sein zu wissen, dass es eine Sicherungskopie der Website gibt, auf die man jederzeit zugreifen kann.

Wenn Sie an den Dateien oder der Datenbank Ihrer WordPress-Seite arbeiten sollten Sie auf jeden Fall daran denken, vorher eine vollständige Datensicherung anzulegen. Nichts ist ärgerlicher als eine Website die nach Arbeiten in der Datenbank nicht mehr erreichbar ist wenn man die Originaldatei nicht mehr griffbereit hat.

Und auch vor jedem Update empfiehlt es sich, ein aktuelles BackUp aller Dateien und der Datenbank anzulegen.

Was muss gesichert werden?

Datenbank

Ganz wichtig ist die Sicherung der Datenbank.

In der Datenbank sind ALLE Ihre Inhalte gespeichert:

  • Texte auf Seiten und Beiträgen
  • Einstellungen von Plugins
  • Einstellungen von Themes
  • Angelegte Benutzer
  • Kommentare
  • und noch so einiges mehr

Wie oft Sie die Datenbank sichern sollten ist abhängig davon, wie häufig Sie neue Inhalte veröffentlichen und Änderungen an der Website vornehmen.

Für mich hat es sich bewährt, die Datenbank täglich zu sichern und jeweils die letzten 7 Sicherungen aufzubewahren.

Wenn Sie aber z.B. 3 neue Beiträge pro Tag veröffentlichen kann es auch sinnvoll sein, die Datenbank stündlich zu sichern.

Wenn Sie niemals etwas an Ihrer Seite ändern genügt ggfs. sogar eine wöchentliche oder gar monatliche Sicherung der Datenbank.

Mit der Datenbank allein lässt sich eine Website wieder vollständig rekonstruieren, selbst wenn alles andere verloren gegangen ist.

Dateien

Die Dateien (WordPress-Installation, Plugin-Dateien, Theme-Dateien) kann man in der Regel wieder von der ursprünglichen Quelle herunterladen und neu installieren – auch wenn das zugegebenermaßen etwas müßig ist.

Daher sollten Sie in regelmäßigen Abständen auch alle Dateien Ihrer WordPress-Installation (Installationsdateien, Plugins, Themes, Uploads) sichern.

Ich sichere die Dateien in der Regel einmal wöchentlich und speichere hier jeweils die letzen 4 Sicherungskopien.

Wenn Sie aber sehr häufig oder sogar täglich Bilder und andere Elemente in Ihre Mediathek laden kann es ggfs. auch sinnvoll sein, die Sicherung der Dateien täglich durchzuführen.

Mit einer vollständigen Datensicherung bestehend aus Dateien und Datenbank ist es normalerweise möglich eine Website in ca. 30 Minuten wieder vollständig herzustellen.

Auch wenn ich diese Option noch nie benötigt habe – Es kann sehr, sehr beruhigend sein zu wissen dass es möglich wäre würde man es denn jemals brauchen 🙂

Datensicherungen durch den Provider

Manche Webhosting-Provider bieten an, sich um die Datensicherung der Website zu kümmern.

Das ist natürich besser als nichts und ich hatte selbst schon Fälle wo ich sehr dankbar war, auf das BackUp des Providers zurückgreifen zu können.

Ich persönlich mag mich nur darauf allerdings nicht verlassen. Ich bevorzuge es, die Datensicherung in meinen eigenen Händen zu haben, denn

  • Nicht alle Provider sichern täglich.

    In einem noch gar nicht so lange zurückligenden Fall konnte mir vom Webhosting-Anbieter (in dem Fall All-Inkl) nur eine 14-Tage alte Datensicherung zur Verfügung gestellt werden.

    Wenn man sehr viel an seiner Website arbeitet können schon erheblich Daten verloren gehen wenn nicht taggenau gesichert wird.

  • Es kann dauern, bis das BackUp zur Verfügung steht

    Wenn ich nach einem fehlgeschlagenen Update ein Plugin auf die alte Version zurücksetzen muss dauert das mit einem BackUp das ich selbst verwalte maximal 10 Minuten.

    Muss ich bei meinem Hosting-Anbieter dafür erst ein Ticket eröffnen und dann warten bis dieses bearbeitet wird kann es schon mal einige Stunden dauern bis ich auf die Datensicherung zugreifen kann.

    Manuelle Datensicherung

    Die naheliegendste Möglichkeit die Daten zu sichern ist das manuelle BackUp.

    Dafür werden die WordPress-Dateien über den FTP-Zugang heruntergeladen und die Datenbank über MySQL exportiert.

    Da die Erklärung dieser Vorgehensweise einen eigenen Blogartikel füllen würde gehe ich auf diese Option an dieser Stelle nicht näher ein.

    Wenn Interesse an einer ausführlichen Erläuterung besteht schreiben Sie mir das doch einfach in die Kommentare. Dann schreibe ich dazu gern bei Gelegenheit noch einen eigenen Beitrag.

    Datensicherung per Plugin

    Zugegeben – manchmal mag ich’s bequem. Und es ist einfach ein gutes Gefühl zu wissen, dass sich BackUps ganz von allein anlegen, ohne, dass ich daran denken muss.

    Das weiß ich bei der TimeMachine auf meinem iMac zu schätzen – und das liebe ich auch bei einer WordPress-Website.

    BackUpWordPress

    Mein Lieblings-Backup-Plugin ist ganz ohne Frage BackUpWordPress.

    BackUpWordPress ist im Handling wirklich denkbar einfach: Installieren, aktivieren, fertig.

    Ab sofort legt BackUpWordPress ganz automatisch täglich eine Sicherung der Datenbank und einmal wöchentlich eine Sicherung der gesamten WordPress-Installation (Datenbank und Datein an).

    Zu finden sind diese Sicherungen im WordPress-Backend unter dem Menüpunkt „Werkzeuge“ – „BackUps

    Das Basis-Plugin sichert die BackUps in einem Ordner auf dem eigenen Webspace.

    Auf diesen können Sie über FTP jederzeit zugreifen und so das BackUp auch dann noch abfrufen wenn das Dashboard von WordPress nicht mehr erreichbar ist.

    Ich empfehle meinen Kunden aber dennoch, mindestens einmal im Monat, besser noch wöchentlich, das BackUp auf die eigene Festplatte zu ziehen.

    Das ist mit BackUpWordPress wirklich einfach – Sie müssen dafür nur auf den Link „Download“ hinter dem jeweils aktuellsten BackUp klicken:

    BackUp auf Festplatte herunterladen

    Zum Vergrößern Bild anklicken

    Es gibt auch eine Pro-Version von BackUpWordPress mit der Datensicherungen auf externen Speichermedien wie zum Beispiel die Dropbox möglich sind. Ich glaube aber, wenn man es sich zur Routine macht vor jedem anstehenden Update einmal kurz auf den Download-Button zu klicken dann ist das nicht zwingend notwendig.

    Wichtig: Datensicherung auf Vollständigkeit kontrollieren

    Auch wenn Automatismen bequem sind, blind sollte man sich nicht auf sie verlassen.

    Daher sollten Sie unbedingt prüfen, ob die Datensicherungen auch wirklich vollständig sind um sicher zu gehen, dass Sie Ihre Website im Fall des Falles daraus auch wirklich wieder vollständig herstellen können.

    Die Datensicherung der Datenbank beinhaltet nur eine einzige Datei mit der Dateiendung .sql

    Das BackUp der Dateien sollte alle Ordner der WP-Installation beinhalten, sprich in jedem Fall die drei Ordner „wp-content“, „wp-admin“ und „wp-include“, außerdem noch etwa 16 Dateien (es können auch mehr und gelegentlich auch ein paar weniger sein) die sich auf der selben Ebene mit den drei Ordnern befinden.

    Der Inhalt des BackUp-Ordners sollte dann ungefähr so aussehen:

    Inhalt des BackUp-Ordners für Dateien

    Zum Vergrößern bitte Bild anklicken

    Bei Problemen: BackUp in kleine Häppchen aufteilen

    Gerade bei kleineren Webhosting-Tarifen kann es schonmal vorkommen dass die Erstellung des BackUps wegen Zeitüberschreitung abgebrochen wird. Dann wird entweder gar keines oder nur ein „verstümmeltes“ BackUp angelegt.

    In diesem Fall kann es Abhilfe schaffen das BackUp in mehrere Schritte aufzuteilen. Das kann dann zum Beispiel so aussehen:

    • ein BackUp nur für die Datenbank,
    • ein BackUp für die Installationsdateien ohne den Ordner wp-content,
    • ein BackUp für den Ordner wp-content ohne die Unterordner plugins, themes und uploads
    • Ein BackUp für den Ordner wp-content/themes
    • Ein BackUp für den Ordner wp-content/plugins
    • Ein BackUp für den Ordner wp-content/uploads

     
    Zwar geht das theoretisch auch mit dem Plugin BackUpWordPress. Über die Option „Ausnahmen“ ist das aber verhältnismäßig kompliziert anzulegen.

    Wenn es notwendig wird ein BackUp in kleine Häppchen aufzuteilen ist das Plugin „BackWPUp“ die bessere Alternative.

    Mit diesem Plugin kann man recht einfach festlegen, mit welchem Auftrag welche Dateien oder Datenbanktabellen konkret gesichert werden sollen. Es ist also in jedem Fall eine sehr gute Alternative zu dem oben vorgestellten BackUpWordpress.

    Fazit

    Ein regelmäßiges BackUp ist für eine WordPress-Website unerlässlich. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten das BackUp anzulegen und kleinere Fallstricke sollten beachtet werden.

    Wie erstellen Sie die Sicherung Ihrer Website? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

    Bildquelle:
    65389400 – Männchen Notebook mit Ordner
    ©fotomek – Fotolia.de

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Kommentare

BackUps für eine WordPress-Website anlegen — 33 Kommentare

  1. Hi Michaela,

    wieder ein Super Artikel von Dir.
    Ja, man vergisst oft in seinem Stress die notwendigsten vorkehrungen.
    Dazu gehört natürlich auch ein vernünftiges Backup-System.

    Danke für deine Ausführungen.

    P.s. Über dein Angebot den manuellen Backupprozess näher zu beschreiben finde ich gut. Wer es manuell beherscht, versteht auch den Prozess bei einem Softwaregesteuerten Prozessablauf. Das wäre toll!!!

  2. Ich ändere nicht viel bei meiner Homepage und ziehe nach (fast) jeder Änderung einfach den ganzen WordPress-Ordner über Filezilla auf meinen PC. Wenn meine Seite umfangreicher wird, werde ich vielleicht auch automatisieren. Danke auf jeden Fall für den Plugin-Tipp.

  3. Ich habe auch lange nach einem sicheren und „schnellen“ Backup für alle meine Blogs gesucht und bin auch bei BackUpWordPress gelandet. Es ist schnell eingerichtet, macht auch Backups auf Clouds und ist sicher.
    Für den Extremfall, sichere ich alle 4 Wochen noch mit Duplicator.

  4. Toller Artikel! Aber, wie kriege ich mein Backup im Ernstfall wieder nach WordPress? Geht das auch mit dem Plugin, oder muss das per Hand erfolgen?

    • Hallo Franz,

      schau mal hier im Blog nach dem Artikel in dem ich erkläre, wie man eine WordPress-Website umziehe. Im Prinzip gehst Du genau so vor wenn Du ein BackUp wieder einspielst.

      Du kannst aus dem BackUp auch nur einzelne Ordner wieder einspielen. Ich empfehle das aber händisch zu machen via FTP – siehe dazu auch meine Antwort unten an Michael.

      Herzliche Grüße
      Michaela

  5. Backwpup und BackUpWordPress haben aber auch einen gewaltigen Nachteil, je nach Größe des Verzeichnisses kann es schnell passieren, dass das Backup nicht mehr aufgeführt werden kann. Das ist insbesondere bei vielen Bildern in sofern unpraktisch weil es dann auch nicht mehr hilft Monat für Monat zu sichern. Da sind andere Backup Programme deutlich besser geeignet.

    Für Datenbanken sind beide Plugins aber wirklich sehr gut. Auch wenn aktuell noch die Möglichkeit fehlt, dass man ein Backup wieder einspielen kann

    • Hallo Michael,

      für BackUpWordPress gebe ich Dir recht. Bei BackWPUp hast Du aber die Möglichkeit viele Einzelaufträge anzulegen. So kannst Du z.B. nur den Uploads-Ordner sichern oder ggf. auch nur Unterordner des Uploads-Ordners und eine Sicherung anlegen mit allen anderen Dateien.

      So kannst Du mit BackWPUp die Größe der einzelnen Aufträge anpassen und sicherstellen, dass die automatisierten BackUps wieder laufen.

      Ich selbst bin kein großer Fan von z.B. UpdraftPlus, das ja das Einspielen der BackUps wieder ermöglicht. Ich habe mehrere Fälle gesehen wo durch ein Wiedereinspielen einer Datenbanksicherung mehr kaputt gemacht wurde als geheilt – Da sollte man wirklich schon wissen, WAS man WARUM wieder einspielt. Deswegen finde ich es ganz okay dass die beiden hier empfohlenen Plugins diese Option nicht bieten.

      Herzliche Grüße
      Michaela

  6. Hallo Michaela!

    Vielen Dank für diese Anleitung! Ich bin gerade dabei, ein Back Up meiner Webseite zu erstellen. Ich habe dummerweise meine Datenbank nicht über eine Subdomain bei Strato installiert, so dass jetzt meine Hauptdomain von dieser Datenbank in Anspruch genommen wird. Eine Weiterleitung bzw. Umleitung klappt leider auch nicht. Ich muss jetzt meine Daten speichern, die alte Datenbank löschen und dann eine neue über eine Subdomain einrichten und die alten Inhalte dahin übertragen. Bin gespannt, ob das so klappt, wie ich mir das vorstelle!

    Vielen Dank nochmal für die Anleitung und viele Grüße aus Bonn,
    Kathrin Rosi Würtz

    • Hallo Kathrin,
      ich freue mich, wenn Dir meine Anleitung weitergeholfen hat und drücke die Daumen, dass das mit der Datenbank-Umstellung alles reibungslos klappt.

      Herzliche Grüße
      Michaela

  7. Ich finde diesen Beitrag, auf den ich heute gestoßen bin, enorm hilfreich. Auch für jemanden, der nicht aus der Datenbankwelt kommt. Auf absolut einfache Weise eine Datensicherung erstellt, und die auch noch downgeloadet.
    Bisher hatte ich das Thema vor mir hergeschoben, wohl wissend, dass man „eine Datensicherung immer dann braucht, wenn man keine hat“.
    Mir hat dein Beitrag dieses Thema endlich abschließen lassen, und so das Damokles-Schwert, das immer irgendwo rumhing, endlich beseitigen lassen.
    Danke dafür

  8. Pingback: Wordpress sichern - Was(keine)FreudeMacht

  9. Hallo Michaela,
    ist es normal, dass die Backups so heftig in der Größe schwanken, in dieser Zeit wurde auf der Seite nichts verändert?
    26. Februar 2017 – 21:06 3 MB Datenbank
    25. Februar 2017 – 23:00 169 MB Datenbank
    24. Februar 2017 – 23:00 15 MB Datenbank
    23. Februar 2017 – 23:00 6 MB Datenbank
    22. Februar 2017 – 23:00 21 MB Datenbank
    21. Februar 2017 – 23:00 4 MB Datenbank
    20. Februar 2017 – 23:00 12 MB Datenbank
    Viele Grüße
    Peter

  10. Hallo, danke für den tollen Artikel, da ich keine Erfahrungen mit FTP habe, hätte ich ein paar vermutlich dämliche Fragen 😊 und zwar, ob die Datensicherung per „BackUpWordPress“ fürs Erste ausreicht und es genügen würde, mich nur im Falle eines Crashs meiner Seite mit FTP zu beschäftigen, oder ob die Datensicherung per FTP grundsätzlich vorzuziehen ist? Und woher weiss ich ob mein Provider automatisch die Daten sichert?
    Danke für Ihre Antwort
    Gruß Markus

  11. Vielen Dank für die nützlichen Tipps.

    Eine Webseite ist ja wie eine Großstadt die sich stetig entwickelt, wächst und verbessert wird.
    Und wenn dann durch irgendeinen dummen kleinen Fehler diese ganze monatelange (teilweise jahrelange) Arbeit zerstört würde wäre das mehr als nur ärgerlich, weil man es nie wieder in der Form hinbekommen würde wie es zuletzt war.
    Ich bin auch einer von den Kandidaten die alles täglich und auf mehreren Speichermedien sichern, und diese an unterschiedlichen Orten aufbewahren. Allein die Sicherungen die ich für meine Kunden regelmäßig mache, sind dafür einfach zu wichtig um das Thema Sicherheit dem Zufall zu überlassen.

    PS: Ein weiteres gutes Tool für das komplette Spiegeln einer WP Seite ist „WP Duplicator“

    https://de.wordpress.org/plugins/duplicator/

    • Hallo Michael, den Duplicator liebt oder hasst man glaube ich. Ich persönlich hasse ihn 🙂
      In der Zeit die ich manchmal brauche bis ich alle Fehlermeldungen abgearbeitet habe (gerade bei größeren Installationen) habe ich eine Website ohne Plugin locker zweimal manuell umgezogen 😉

      Aber für viele ist der Duplicator tatsächlich ein gern genutztes Hilfsmittel.

      Herzliche Grüße
      Michaela

      • Hallo Michaela!

        Da muss ich dir Recht geben. Für den Umzug einer großen Webseite (1,5GB Datenbank, aber wenig Dateien) habe ich mir die Pro-Variante von Duplicator zugelegt, die daran gnadenlos scheiterte. Anschließend ging einige Zeit für den Versuch drauf, die Duplicator-Fehler zu beheben, was alles nicht funktioniert hat.

        Letztendlich habe ich doch alles manuell verschoben und das klappte wenigstens reibungslos. 🙂

        Viele Grüße
        Heiko

        • Hallo Heiko,

          ich muss hier mal irgendwann „Gefällt mir“-Buttons einbauen – denn den hätte ich als Reaktion auf Deine Antwort gern geklickt. Manchmal glaube ich, ich bin der einzige WP-Anwender der den Duplicator doof findet – es ist gut zu wissen, dass es auch anderen so geht 🙂

          Herzliche Grüße
          Michaela

          • Hallo Michaela,

            wenn Duplicator hielte, was es verspricht, wäre es auch ein tolles Programm. Aber vermutlich kommt es mit den Spezialfällen (wie z.B. sehr große Datenbanken) nicht gut zurecht. Aber genau dafür bräuchte ich es. Was mir immer sehr hilft, ist MySQLDumper (http://www.mysqldumper.de), auch wenn es schon ein paar Jahre alt ist…

            Viele Grüße
            Heiko

  12. Ein vollständiges Backup ist mir gelungen.
    Aber wie komme ich an den Inhalt der Datenbank (sql-Datei) heran? Mit welchem Programm kann ich sie öffnen? Das Mac-Betriebssystem bietet mir kein passendes Programm an.

    • Hallo Uli,

      bitte entschuldige meine späte Antwort, Dein Kommentar ist mir leider durchgerutscht.

      Wenn Du Dir den Inhalt der Datei anschauen möchtest kannst Du das auf dem Mac z.B. mit TextEdit oder Tincta (aus dem AppStore) tun. Allerdings wirst Du da vermutlich wenig erkennen, weil sehr kryptisch.

      Wenn Du die Datenbank wieder einspielen möchtest, dann kannst Du das über PHPMyAdmin tun – auf die Oberfläche gelangst Du in der Regel über das Admin-Panel Deines Webhosting-Anbieters.

      Herzliche Grüße
      Michaela

  13. wäre etwas wie backupbuddy nicht viel besser geeignet?
    weil das hat auch eine importfunktion, die fehlt ja hier völlig lol

    • Hallo Klaus,

      wie bei so vielen Plugins in WordPress kann man sich natürlich trefflich sreiten welches Plugin denn nun das Beste ist, und eine 100%ig richtige Antwort gibt es auf diese Frage nie, da immer viele Faktoren mitspielen.

      Ich persönlich empfehle nur ungern BackUp-Plugins, die das einspielen einer Datensicherung zu einfach machen, da ich finde, man sollte wissen was man tut wenn man eine Datensicherung einspielt. Ich habe schon zu oft Websites reparieren müssen, die erst richtig verquer waren nachdem ein BackUp zurück gespielt wurde das nicht zurück gespielt hätte werden müssen.

      Aber sicher ist BackUpBuddy auch ein gutes Plugin.

  14. Pingback: WordPress Website Backup erstellen: wichtige Tipps

  15. Sehr spannender Beitrag.

    Vielen ist es nicht bewusst, dass man solche automatisierten und manuellen Backups erstellen muss.

    Wie in Ihrem Text beschrieben, müssen auch die automatisierten Sicherungen geprüft werden. Ich selbst hatte es oft, dass einige Teile der Speicherung fehlten. Dies auch wegen den, in Ihrem Beitrag erwähnten, Zeitüberschreitungen.

    Ich mache das so, dass ich unterschiedliche Downloads (zum Beispiel via FTP/ Filezilla und eines via Backup Plugin) miteinander vergleiche. Wenn es die gleiche Anzahl von Dateien sind, kann ich mir sicher sein, dass es geklappt hat.

    Hier auch ein paar weitere Tipps: http://www.yuhiro.de/wordpress-website-backup-erstellen-wichtige-tipps/ (Den Link zu Ihrem Text habe ich dort natürlich erwähnt, da sehr hilfreich)

    Vielen Dank nochmal für die Informationen.

    Viele Grüsse
    Sascha Thattil

  16. Pingback: 8 Tipps wie Du Dein WordPress Backup schlank hältst · WolfsPress

  17. Pingback: Back-up für WordPress Website | Wegerl

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